schickhardt-sporthalle, stuttgart
hugo-häring-preis
Unter Ausnutzung eines vorhandenen Geländegefälles ist
die Sporthalle als Geländebruch in Nord-Süd-Richtung
parallel zur Fußgängerverbindung zwischen Mörikestraße
und bestehendem Schulgebäude ausgebildet. Um den Park
in seiner Gesamtfläche zu erhalten, wurde das Gebäude
abgesenkt, begrünt und begehbargemacht. Dieser Frei-
bereich gliedert sich jetzt in zwei Ebenen, eine obere
Ebene (auf dem Dach der Halle) mit Bolzplatz und eine
untere Ebene mit Eingang für Sportler und Zuschauer.
Die Bruchkante zwischen den beiden Grünbereichen ist
identisch mit der Längsfassade der Halle.

Diese, in Ziegel ausgeführt, sozusagen Stützmauer
und Teil der Außenanlagen, erhält eine filigrane
Pergolakonstruktion vorgelegt, die - intensiv begrünt -
einerseits das Gebäude als Masse noch weiterzurück-
treten läßt, andererseits eine Blendung der Sportler
über die dahinter liegende, weitgehend verglaste
Fassade vermeidet. Die Fläche der Halle und des Bolz-
platzes sind so zueinander verschwenkt, daß eine
Parallelstellung der Hallenfassade mit dem Ballfang-
zaun nicht auftritt.